W I D E R H A L L - Nr. 61
O S T E R N / A p r i l ~ 2 0 1 1 .
Ein privates Weltnetz-Magazin aus Deutschland.
Guten Tag wünscht Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de
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N o r d a f r i k a .


L I B Y E N - G A D D A F I .


Vorwort: In zwangloser Reihenfolge gebe ich hier Texte
wieder, die uns sehr deutlich zeigen, daß es im Maghreb
um etwas ganz anderes geht als es uns die System-Medien
weismachen wollen. Es geht um den nationalen Besitz in
den nordafrikanischen Ländern: Devisen, Gold, Erdöl und
Wasser, was in dieser Gegend kostbarer als Gold sein dürfte.
Deswegen sei der erste Artikel Gaddafis Projekt der Wasser-
versorgung nicht nur seines Landes, sondern auch der Länder
Ägypten, Sudan und den Tschad gewidmet:


Die "Libysche Revolution" und die
gigantischen libyschen Wasserreserven.

Der wirkliche Grund der Dämonisierung Gaddafis.


Artikel von Politaia.org

Die Dämonisierung Gaddafi in der westlichen Pressehurerei nach dem Motto: "Ein bißchen Wahrheit vermischt
mit einer Menge Lügen" läßt nur zu deutlich darauf schließen, wer hinter der "Libyschen Revolution" steckt.
Nachdem die Russen die westliche Presse wieder einmal wegen der angeblichen Bombardierung der Bevölkerung
durch Gaddafis Luftwaffe der Lügen strafen konnten, ist es keineswegs mehr von der Hand zu weisen, daß die
"Libysche Revolution" in Gänze auf Befehl der einschlägigen Weltbrandstifter in London angezettelt wurde.

Die "eingefrorenen" Milliarden im Ausland, die angeblich im Privatbesitz Gaddafis waren, dürften eher Gelder
sein, die dem libyschen Staat gehören. Und an die wollen die Globalisten heran. Wo werden wohl Mubaraks
angebliche 70 Milliarden Auslandsguthaben landen? Und in Zukunft die saudischen, bahrainischen und
kuwaitischen Auslandsvermögen? Gewiß nicht bei der Bevölkerung dieser Staaten. Noch lukrativer sind natürlich
die Erdölbestände dieser Länder, die bald unter direkter Kontrolle der Londoner City stehen werden.

Gaddafi ist (oder war) die vielleicht wichtigste Figur in Nordafrika, denn er hat sein Land an die Spitze des
afrikanischen Kontinent gebracht und die Erdöleinnahmen Libyens nicht in Paläste, Yachten und Fuhrparks
gesteckt, sondern in sein Land investiert. Aber das ist noch nicht alles:

Der "wahnsinnige" Gaddafi hat 1980 ein riesiges Projekt zur Wasserversorgung für Libyen, Ägypten, Sudan und
den Tschad begonnen und beinahe fertiggestellt. Es ist gefährlich, ohne einen Cent der Weltbank und des IWF ein
Projekte durchzuziehen, welches das Potential hat, ganz Nordafrika in einen blühenden Garten zu verwandeln.
Das steht dem Ziel der Destabilisierung der Region entgegen, welche die Londoner City (im Verein mit der Wall
Street - KHH.) anstrebt, um die Weltdiktatur der Konzerne durchzusetzen. Am 01. September 2010 konnte der
erste Großabschnitt des Projektes nach dreißigjähriger Planung und Bauzeit in Betrieb genommen werden. Das
sind 5 Monate vor Beginn der Unruhen, also bevor das Projekt im wahrsten Sinne des Wortes Früchte tragen
konnte.

Im Süden Libyens gibt es vier große Wasserreservoirs (Kufra basin, Sirt basin, Morzuk basin und Hamada basin),
in denen 35.000 Kubikkilometer(!) Wasser lagern. Um sich von der Größe der Reservoirs ein Bild zu machen:
Nehmen Sie die Fläche der Kolonie Deutschland und stellen sie sich einen ebenso großen See mit 100 Metern
Wassertiefe vor! Diese quasi unerschöpflichen Wasserreserven sind für die Globalisten, die das
Weltwassergeschäft monopolisieren wollen, viel wichtiger, als das libysche Öl! Ein Kubikmeter unbelastetes,
extrem reines Wasser kann mit einem Kostenaufwand von unschlagbaren 35 Cent gefördert werden.

Unterstellt man einen Abgabepreis von nur 2 Euro/Kubikmeter (den Globalisten werden sicherlich lukrativere
Geschäftsmodelle einfallen), so beziffert sich der Wert dieser Wasserreservoirs höchster Güte auf 58 Billionen
(58.000.000.000.000.-) Euro!

Mit diesem Projekt hätte Libyen eine wahrlich "grüne Revolution" in Gang gesetzt und die Versorgung Afrikas
mit Lebensmitteln übernehmen können. Vor allem hätte es Libyen und Nordafrika aus den Klauen des IWF befreit
und unabhängig gemacht. Selbstversorgung? Ein Reizwort für das Bankster- und Konzernkartell, das auch schon
den Jonglei-Kanal vom weißen Nil in den Süden Sudans blockierte, in dem die CIA die Sezessionskriege im
Südsudan anheizte. Die Globalisten setzten lieber auf teure Entsalzungsanlagen, selbstverständlich über die
Weltbank finanziert und von ihren Konzernen erbaut.

Lake Gabron, Libya.
Photo: Martin Spencer

Am 20.03.2009 konnte man in den Maghreb-Nachrichten lesen:

Libysche Offiziere präsentierten zum ersten Mal auf dem 5. Weltwasserforum in Istanbul ein Projekt zur
Wasserförderung, das auf 33 Milliarden Dollars geschätzt wurde. Das Projekt wurde als das 8. Weltwunder
bezeichnet und sieht die Errichtung eines künstlichen Flusses vor, damit die Bevölkerung im Norden Libyens mit
trinkbarem Wasser versorgt werden können. Die Projektarbeiten wurden seit 1980 im Auftrag des libyschen
Führers, Muammar Gaddafi, eingeführt. 2/3 des Projekts wurde bereits fertig gestellt. Es handelt sich um eine
4.000 Km lange Wasserleitung, die im Untergrunde liegendes gepumptes Wüstenwasser durch die libysche Sahara
in den Norden fließen läßt. "Die Studien zeigten, daß das Projekt kostensparender als die anderen Alternativen
war", meldete der für das Grundwassermanagement zuständige Fawzi al Sharief Saeid.

Der Wasservorrat reicht nach Berechnungen bis zu 4.860 Jahren, wenn die
davon profitierenden Staaten Libyen, Sudan, Tschad und Ägypten ihn wie
vorgesehen verwenden.


Haben Sie davon schon gehört, oder lesen Sie etwa die Maghreb-Nachrichten nicht? Warum erfährt man davon im
Westen so wenig? Bei der Einweihungsfeier sagte Gaddafi, daß dieses Projekt "die größte Antwort auf Amerika
ist, das uns anklagt, den Terrorismus zu befördern." Auch Mubarak war ein großer Anhänger des Projekts.

Quelle:
www.politaia.org/kriege/die-libysche-revolution-und-die-gigantischen-libyschen-wasserreserven-politaia-org

Zusätzliche Quellen:
http://www.water-technology.net/projects/gmr/
http://de.wikipedia.org/wiki/Jonglei-Kanal
http://poorrichards-blog.blogspot.com/2011/03/virtually-unknown-in-west-libyas-water.html#comments
http://american_almanac.tripod.com/libya.htm
http://www.africanbirdclub.org/countries/Libya/geography.html
http://www.goumbook.com/tag/libya/

* * * * * *

Gaddafi wendet sich an das Volk!
Mu'ammar Gadaffi, unabhängig und unzensiert.


Besser als Gadaffi selbst kann auch die beste
[ http://politonline.ch/?content=news&newsid=1701 ]
Analyse nicht die Situation Libyens und die
Verdienste der Regierung beschreiben.
Adolf Sommerbauer

*

Engl. Übersetzung Prof. Sam Hamod, Ph.D. /Deutsche Übersetzung aus dem Englischen: /Katharina Huber
Cuénod Recollections of My Life: Col. Mu’ammar Qadaffi, The Leader of the Revolution.
April 8, 2011. QUELLE: Informationclearingshouse

*

Im Namen von Allah, dem Mildtätigen, dem Barmherzigen.

Seit 40 Jahren, oder ist es länger, ich kann mich nicht erinnern, tat ich alles, was ich konnte, um den Menschen
Häuser, Spitäler, Schulen zu geben, und wenn sie hungrig waren, gab ich ihnen Essen; ich wandelte sogar bei
Benghazi die Wüste in Ackerland um; ich behauptete mich gegen die Attacken jenes Cowboys Reagan; als er
meine Adoptivtochter, die ein Waisenkind gewesen war, tötete, hatte er versucht, mich zu töten, statt dessen
tötete er jenes arme, unschuldige Kind;

dann half ich meinen Brüdern und Schwestern aus Afrika mit Geld für die Afrikanische Union; tat alles, was ich
konnte, um den Menschen das Konzept einer wahren Demokratie zu verstehen helfen, in der
Einwohnerausschüsse unser Land regieren; aber das war nie genug, wie einige mir sagten, sogar Leute, die 10-
Zimmer-Häuser, neue Anzüge und Wohnungseinrichtungen hatten, waren nie befriedigt; da sie so egoistisch
waren, wollten sie mehr, und sie sagten Amerikanern und anderen Besuchern, sie brauchten "Demokratie" und
"Freiheit" und realisierten nie, daß dies ein ruinöses System war, wo der größte Hund den Rest ißt; aber sie waren
verzaubert von jenen Worten und sahen nicht, daß es in Amerika keine kostenlose medizinische Versorgung,
keine kostenlosen Spitäler, keine kostenlosen Wohnungen, keinen kostenlosen Unterricht und kein kostenloses
Essen gibt, nein, die Menschen müssen betteln gehen oder in langen Schlangen für Suppe anstehen; nein, egal was
ich tat, für einige war es nie genug; aber es gab andere, die wußten, daß ich der Sohn Gamal Abdel Nassers, des
einzigen wahren arabischen und moslemischen Führers, war, den wir seit Saladin hatten, als er den Suezkanal für
sein Volk forderte, wie ich Libyen für mein Volk forderte; es waren seine Schritte, denen ich zu folgen suchte, um
mein Volk frei von kolonialer Herrschaft zu halten - frei von Dieben, die uns bestehlen würden -

Nun stehen wir unter der Attacke der größten Macht der Militärgeschichte; mein kleiner afrikanischer Sohn,
Obama, will mich töten, unserem Land die Freiheit wegnehmen, uns unsere kostenlosen Wohnungen, unsere
kostenlose medizinische Versorgung, unsere kostenlosen Schulen, unser kostenloses Essen wegnehmen und sie
durch Diebstahl in amerikanischem Stil, genannt "Kapitalismus" ersetzen - aber wir alle in der Dritten Welt
wissen, was dies bedeutet; es bedeutet, multinationale Firmen beherrschen die Länder, beherrschen die Welt, und
die Völker leiden; und so gibt es für mich keine Alternative, ich muß meine Stellung beziehen, und wenn es Allah
gefällt, werde ich sterben, indem ich seinem Pfad folge, ein Pfad, der unser Land reich an Ackerland, an
Nahrungsmitteln und an Gesundheit gemacht hat, und uns sogar erlaubt hat, unseren afrikanischen und arabischen
Brüdern und Schwestern zu helfen, hier mit uns zu arbeiten, hier im libyschen Jammohouriyah.

Ich wünsche nicht zu sterben, aber wenn es dazu kommt, um dieses Land zu retten, alle die Tausende, die alle
meine Kinder sind, dann sei es so.

Laßt dieses Testament meine Stimme an die Welt sein, daß ich den Kreuzritterattacken der NATO die Stirne
geboten habe, daß ich mich gegen Grausamkeit, gegen Verrat, gegen den Westen und seine kolonialistischen
Ambitionen erhoben habe, und daß ich an der Seite meiner afrikanischen Brüder, meiner wahren arabischen und
moslemischen Brüder stand als ein Leuchtturm; während andere Schlösser bauten, lebte ich in einem bescheidenen
Haus, in einem Zelt; nie vergaß ich meine Jugend in Sirte; ich gab das nationale Vermögen nicht auf törichte
Weise aus; und wie Saladin, unser großer moslemischer Führer, der Jerusalem für den Islam rettete, nahm ich
wenig für mich selbst...

Im Westen haben mich einige "geisteskrank" und "verrückt" genannt, und wenn sie auch die Wahrheit kennen, so
fahren sie fort zu lügen; sie wissen, daß unser Land unabhängig und frei ist, nicht unter der Faust des
Kolonialismus, daß meine Vision, mein Weg klar und für mein Volk ist und gewesen ist, und daß ich bis zum
letzten Atemzug kämpfen werde, und die Freiheit zu bewahren. Möge Allah der Allmächtige uns helfen, getreu
und frei zu bleiben.

Col. Mu’ammar Gadaffi, 5.4.2011

Copyright Col. Mu’ammar Gadaffi, Professor Sam Hamod, Information Clearing House.

*

http://lupocattivoblog.wordpress.com/2011/04/11/gadaffi-unabhangig-und-unzensiert/
Nicht nur in Libyen = NATO: Amerikas imperiales Werkzeug.
*Gaddafi, unabhängig und unzensiert.*
Geschrieben von lupo cattivo am 11/04/2011
Erinnerungen an mein Leben - Mu’ammar Gadaffi / Col. Mu’ammar Gadaffi

Um Weiterleitung wird gebeten!
-- Niemand soll behaupten können, er habe davon nichts gewußt! --
Der wissenschaftliche Leiter Ludwig Reinthaler - 0676/3022462 - mit herzlichem Grüßen.

* * * * * *


Muammar al Gaddafi: Das Grüne Buch.

Seit Wochen berichten die Medien täglich über die sogenannte Revolution in der arabischen Welt. Doch auch hier
sollten wir uns die Frage stellen: Wem nutzt es? Wer stachelt hier wen an und mit welchen Zielen? Könnte es sein,
daß gewisse Globalisierungsstrategen neben dem Drang nach Öl und anderen Rohstoffen bis Ende 2012
versuchen, alles in der Welt vorzubereiten für einen Weltführer, der dann den vermeintlichen Frieden auf Erden
bringt? Wollen bestimmte Kreise hier unabhängige Nationen zerschlagen und gleichschalten, damit sich die Pläne
der "Humanisten" und "Aufklärer" leichter umsetzen lassen?

Jedenfalls bewegten mich jene Fragen dazu, mir von Muammar al Gaddafi "Das Grüne Buch" schicken zu lassen -
auch um herauszufinden, was sich hinter seiner Dritten Universaltheorie verbirgt. Und ich stellte fest, dass er eine
Art nationalen Volkssozialismus vertritt, der sowohl das kapitalistische wie auch das kommunistische System zu
überwinden vermag. In seinem Buch kann jeder etwas finden, von der Gegnerschaft bezüglich Geflügelfarmen,
über Frauenrechte, die Wohnraumfrage, Bildung, Kunst, Kultur, Sport, Religion, Minderheiten, die Aufteilung der
Produktionsmittel bis hin zur Lösung der nationalen Frage... Für 5 Euro ist es erhältlich über www.bublies-
verlag.de - zu finden in der Rubrik "Politik". (Aber auch im Deutsche Stimme Verlag [ bestellung(A)ds-verlag.de
] kann es zu 8,50 Euro bestellt werden: Ungekürzte Volksausgabe, 152 Seiten, Broschur, Artikel-Nr. 105819.

Ältere Berichte über Libyen zeigen deutlich, dass dort sowohl die Krankenversorgung als auch die Bildung für die
Bevölkerung kostenlos ist, daß das Programm "Die Wohnung dem Bewohner" umgesetzt wird - auch um
Abhängigkeiten und Ausbeutung zu beseitigen... Die Rechte der Frauen fanden überhaupt erst seit dem Sturz des
vorhergehenden Systems vor 42 Jahren hohe Geltung, die Ausbildung des Volkes ist wohl die beste in ganz
Afrika. Doch neuere Berichte der westlichen Medien sprechen über Gaddafi nur noch als Despoten, Diktator,
Verrückten, lügen die Beschießung der Bevölkerung aus der Luft herbei usw. - und damit auch hierzulande
niemand die andere Seite erfährt, ist seit 22.02. die deutsche Seite der Libyschen Botschaft gesperrt - siehe
www.libyschebotschaft.de Wer zensiert hier wohl?

Welche Agenten haben da wohl von langer Hand vorbereitet in der vorwiegend islamischen Welt Unruhen
angezettelt? Die sogenannte westliche Wertegemeinschaft hat sich schon in Afghanistan entlarvt. Die Statistik
über den Opiumanbau in Afghanistan zeigt, wer wirklich Nutznießer und letztlich auch, wer in Wahrheit die
Verlierer sind - siehe meinen beigefügten Beitrag zu dem Thema "Hintergründe für den Afghanistan-Einsatz":

Schaut man sich die Grafik genau an versteht man mehr und mehr warum 2001 ein Ereignis benötigt wurde, um
kurz danach in Afghanistan einfallen zu können. Unter den Taliban wurde der Opiumanbau in dem Jahr fast völlig
gestoppt, da kamen die Ereignisse vom 11.09.2001 gerade recht, um dies zu ändern. Neben dem Öl ist der
Drogenhandel wohl einer der Hauptgründe der US-geführten Invasion am Hindukusch. Inzwischen wird dort
soviel Rohmaterial für die international agierenden Dealer angebaut wie nie zuvor, wobei der CIA einer der
Hauptverdiener im Opium- / Heroinhandel ist - und die Bundeswehr bewacht auf Kosten der deutschen
Steuerzahler die Mohnfelder.

Wenn bundesrepublikanische Politiker angesichts einer Vielzahl in Zentralasien bei Kampfeinsätzen gefallener
Soldaten von der "Verteidigung deutscher Interessen" schwafeln, dann ist dies nicht einmal Größenwahn - denn
Größe besitzen diese Herrschaften sowieso nicht - sondern schlichtweg Heuchelei, da ihnen die wahren
Hintergründe des Krieges in Afghanistan bestens bekannt sind. Die Statistik stammt vom Militärgeschichtlichen
Forschungsamt Potsdam, dem an dieser Stelle für die Veröffentlichung gedankt wird. Möge die Übersicht vielen
Lesern die Augen öffnen!

Christian Bärthel aus Ronneburg/Thüringen

* * * * * *

Libyen zurückbomben in die Steinzeit?


Von powermax(A)gmx.com
Datum: 20. Mär 2011 20:36

Freitag, 18.03.2011, 05:30 Uhr. Interessant wie schnell sich der bolschewistisch-zionistisch-freimaurerische UN-
Sicherheitsrat auf militärische Sanktionen gegen einen neutralen Staat einigen konnte, der sich als einer der
wenigen Staaten weltweit noch nicht der NWO (Neue Weltordnung - KHH.) untergeordnet hatte. Wenn es aber
darum geht, die Energiereserven eines fremden Landes ohne Kriegserklärung zu stehlen und zu rauben ist man
sich schnell einig. Alle drei Hauptakteure, USRAEL, Frankreich und England sind Marionetten und Vasallen des
Rothschild-Rockefeller Kartell. .... Deutschland zog offenbar nicht mit und wird mit härtester Bestrafung rechnen
müssen. Der jüdische Rothschild-Rockefeller-Clan hat ein Elefantengedächtnis und vergißt nichts.

Laut Bericht war es nun also die Resolution Nr. 1973. Und wie viele Hunderte Resolutionen wurden gegen Israel
erlassen, beschlossen und Befolgung verlangt? Hunderte Resolutionen gegen den Landraub durch Israel, gegen
den Völkermord, gegen den völkerrechtswidrigen Bau von Siedlungen auf fremden Grund und Boden, ..., DU-
Munition im Gaza-Streifen und andere Waffen wie Splitterbomben. Gegen den Völkermord in den Palästinenser-
Lagern? Und wie lautete die Antwort Israels auf diese hunderte UN-Resolutionen: LmaA (ausgeschrieben -
leckt’s uns am A oder kurz fuck you). Israel im Besitz von Hunderten Atomraketen und atomwaffenbestückten
von Deutschland gelieferte Super-U-Boote kann sich das "fuck you" locker leisten. Libyen leider nicht. Wetten,
daß auf keine einzige der Erdgas- und Erdöl Einrichtungen, die de fakto Rothschild-Rockefeller gehören, auch nur
das kleinste Bömbchen oder Raketerl fällt.
*
Seitenbetreiber: Die Ausdrucksweise mag nicht gefallen, aber bedenkenswert ist die Argumentation des
powermax schon. KHH.

* * * * * *

NATO setzt Uran-Waffen gegen Zivilbevölkerung ein.


Geschrieben von: Harald Pflueger

"Entscheidend ist, daß Sie wissen, daß die USA panzerbrechende Waffen nur mit Uranmunition haben", sagt der
bekannte Journalist und Politikberater Christoph Hörstel. Hörstel war lange Jahre bei der ARD
Sonderkorrespondent (mehr als 2.500 Live-Einspielungen) sowie Chef vom Dienst.

Einige auf Ziele in Libyen abgeworfene Bomben haben laut Hörstel ein Gewicht von bis zu zwei Tonnen. Bei
hohen Temperaturen werde Uran zu giftigem Dampf, der Krebs erregen könne. Die in diesem Dampf enthaltenen
Uranteilchen in Nanogröße seien in der Lage, jede beliebige Maske zu durchdringen. Jemand, der sich eine solche
Vergiftung zugezogen habe, könne keine genetisch gesunden Kinder mehr zeugen. Auf seiner Internetseite ruft
Hörstel zu einem sofortigen Stopp des Einsatzes von uranhaltiger Munition auf.

Natururan besteht aus den Isotopen U-238, U-234 und U-235. Nach der Entfernung des Isotops U-235 aus dem
natürlichen Isotopengemisch in uranhaltigen Erzen bleibt das so genannte abgereicherte Uran übrig. Dieses sehr
schwere und feste Metall mit extremer Dichte garantiert höchste Durchschlagskraft und dient daher als Material
für Sprengköpfe. Bei der Explosion wird radioaktiver Staub freigesetzt, der durch Winde weit verbreitet werden
kann und eingeatmet schwerste gesundheitliche Schäden anrichtet.

Durch die hochtoxischen Bomben und Radioaktivität der Geschosse wurden Teile Libyens bereits unbewohnbar
gemacht.

Uranmunition wurde von der UN-Vollversammlung am 02.12.2008 geächtet. Es stimmten nur vier Länder
dagegen. Dies waren die üblichen Verdächtigen: USA, Großbritannien, Frankreich und Israel.

In diesem Zusammenhang muß ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2007 in Erinnerung gerufen werden:

"Deadly Dust - Todesstaub" von Frieder Wagner (*).

Der aufrüttelnde Film zeigt den Einsatz von Urangeschossen in den Kriegsgebieten Irak, Kosovo und Bosnien.
Verheerende Langzeitwirkungen für die Bevölkerung waren die Folge:

Diese "Wunderwaffe der Alliierten" durchdringt einen feindlichen Panzer wie ein Messer die Butter. Dabei
verbrennt das radioaktive Uran, das zudem hochgiftig ist und eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren hat, zu
winzigsten Nanopartikelchen. Eingeatmet können sie tödliche Krebstumore verursachen und den genetischen
Code aller Lebewesen für viele Generationen deformieren.

Der deutsche Tropenarzt und Epidemiologe Dr. Siegwart-Horst Günther machte nach dem Golfkrieg 1991 als
erster auf die verheerenden Folgen von solchen Urangeschossen aufmerksam und wurde dafür in Deutschland
diskreditiert und verfolgt. Der Film begleitet ihn und seine amerikanischen Kollegen bei ihren Untersuchungen im
Kosovo, in Bosnien und im Irak. Überall dort hatten amerikanische Truppen die gefährliche Uran-Munition
eingesetzt.

Der Film zeigt bislang wenig bekannte Langzeitfolgen unter denen besonders die Kinder in den Kriegsgebieten zu
leiden haben. Nach Ende des jüngsten Irak-Krieges entdeckten die Experten in der Umgebung von Basra
kontaminierte Kriegsschauplätze, deren radioaktive Verseuchung die natürliche Erdstrahlung um das 20.000-fache
übertrifft.

Quelle:
http://www.haraldpflueger.com/de/blog/libyen/22888-nato-setzt-uran-waffen-gegen-zivilisten-ein.html

Uranium bombs in Libya? US, UK 'habit of deploying radioactive arms'
http://www.youtube.com/watch?v=4SMYL4iZQnY&feature=player_embedded

Deadly Dust Todesstaub Teil 1 von 8
http://www.youtube.com/watch?v=VkKveJFdUjM&feature=player_embedded
(Eine Garantie für die einwandfreie Funktion der Verweise kann ich nicht übernehmen - KHH.)
-
(*) = In WIDERHALL Nr. 53 ist zum Thema eine Rede des Filmemachers Frieder Wagner mit dem Titel "Barack
Obama und der Friedensnobelpreis" vom 20. Dez. 2009 veröffentlicht. Der Direktverweis dorthin unten in der
Linkliste.

* * * * * *

Die libysche Tragödie.


Manfred Kleine-Hartlage meint zwar, daß sein Artikel
nicht mehr ganz aktuell ist, aber ich bin der Ansicht,
daß er der Vollständigkeit halber hier auf dieser Seite
doch auch veröffentlicht werden sollte -KHH.:

*

Die libysche Tragödie.

March 15th, 2011

Sah es zu Beginn des libyschen Aufstands noch so aus, als würde Gaddafis Regime wie ein Kartenhaus
zusammenbrechen, so zeichnet sich nun ab, dass er die Revolte überstehen wird. Angesichts der Erfahrungen mit
nahöstlichen Potentaten seines Schlages (Assad, Saddam) sollte sich niemand Illusionen darüber machen, dass
Gaddafi nach einem Sieg grausam Rache nehmen und Zehntausende von Menschen umbringen wird.

Dies ist kein Plädoyer für eine militärische Intervention. Dass die westlichen Staaten bislang nicht interveniert
haben, ist per se nicht zu beanstanden:

Einmal gibt es keinen legitimen Interventionsgrund: Sie sind weder angegriffen worden - was die klassische
Rechtfertigung für die Anwendung militärischer Gewalt ist -, noch können sie auf eine Bedrohung vitaler
Interessen verweisen, aus der sich womöglich mit einiger juristischer Phantasie so etwas wie eine
Notwehrsituation konstruieren ließe.

Ein Recht zur Intervention gibt es also nicht und gäbe es übrigens auch dann nicht, wenn ein Mandat des
Weltsicherheitsrates vorläge. Der Sicherheitsrat überschreitet nämlich seine Kompetenzen, wenn er willkürlich
eine Intervention absegnet, für die es an den rechtlichen Voraussetzungen fehlt. Dass er dergleichen bisweilen tut,
zeigt nur, dass die UNO in solchen Fragen eine Diktatur der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs ist, die bei
Bedarf als "Recht" statuieren, was in ihrem Interesse liegt. Mit "Recht" in einem einigermaßen strengen Sinne hat
dies aber nichts zu tun.

Übrigens gibt es keine Rechtsnorm, die es einer Regierung verböte, einen gegen sie gerichteten Aufstand
gewaltsam niederzuschlagen, und zwar unabhängig davon, wie gewalttätig der Aufstand selbst ist. Eine solche
Norm wäre geradezu widersinnig, und man kann diesen Sachverhalt auch nicht dadurch umgehen, dass man die
Niederschlagung des Aufstandes hysterisch zum "Krieg Gaddafis gegen das eigene Volk" aufpumpt - ganz
abgesehen davon, dass praktisch sämtliche westlichen Regierungen ihrerseits einen solchen Krieg führen, nur mit
vornehmeren Mitteln.

Auch der von Hobbyvölkerrechtlern konstruierte "Völkermord", der eine Intervention auf der Basis der Anti-
Völkermord-Konvention rechtfertigen könnte, ist bisher nicht erkennbar: Selbst wenn sich Gaddafi, wie
befürchtet, mit einem Massenmord revanchieren würde, würde dieser erst dann zum Völkermord, wenn durch ihn
ein ganzes Volk oder zumindest eine ethnische Gruppe in ihrer Existenz als Volk bzw. Gruppe bedroht wäre.
Auch davon kann kaum die Rede sein.

Schließlich befindet sich der Westen noch in der speziellen Verlegenheit, dass jegliche westliche Intervention in
der islamischen Welt gemäß der Scharia die Pflicht zum Dschihad gegen den Eindringling auslöst. Selbst wenn die
meisten Muslime darauf pfeifen - ein paar Terroristen, die diese Pflicht blutig ernst nehmen, finden sich immer.
Freilich: Wenn der Westen nicht interveniert, wird ihm das dort genauso angekreidet wie wenn er es tut. Dann
wird es nämlich heißen, der Westen habe die Libyer im Stich gelassen - so als ob er für das Wohlergehen
arabischer Völker verantwortlich wäre. Wer immer den Konflikt unter dem Gesichtspunkt betrachtet, es gehe
darum, "die Köpfe und Herzen der Araber zu gewinnen", muß sich darüber im Klaren sein, dass dies objektiv
unmöglich ist.

Hätten Europa und Amerika sich einfach auf den Standpunkt gestellt, dass sie zum militärischen Eingreifen nicht
berechtigt und schon gar nicht verpflichtet sind, so wäre dies unangreifbar gewesen und hätte den Aufständischen
womöglich manche Illusion erspart, die sie am Ende mit ihrem Blut bezahlen müssen. Inzwischen haben sie wohl
gemerkt, dass man sie mit einer Politik des möglichst geräuschvollen Nichstuns verschaukelt hat, aber jetzt
können sie nicht mehr zurück.

Stattdessen erleben wir seit Wochen eine Orgie der Heuchelei: Es ist ja an sich nicht verkehrt, die Beteiligung der
Arabischen Liga zur Voraussetzung für eine Intervention zu machen, allein schon, um ihr den Schwarzen Peter
zuzuspielen und das Odium der "Aggression gegen den Islam" zu vermeiden. Nur wissen alle Verantwortlichen,
dass die arabischen Potentaten selber die Erde unter ihren Thron- und Präsidentensesseln beben fühlen und - aller
Rhetorik zum Trotz - nicht das geringste Interesse daran haben, dass nach Mubarak und Ben Ali noch ein Dritter
aus ihrem Club einer Revolution zum Opfer fällt. Die Politik der nahöstlichen Politiker muß darin bestehen, sich
weit genug von Gaddafi abzusetzen, um gegenüber den eigenen Völkern ein Alibi zu haben, aber nichts zu tun,
was tatsächlich zu seinem Sturz führen könnte.

Genau auf dieser Linie bewegt sich der Beschluß der Arabischen Liga, den Westen zur Einrichtung einer
Flugverbotszone aufzufordern, zugleich aber jede Verletzung der libyschen Souveränität abzulehnen. Verglichen
damit ist die Quadratur des Kreises ein Kinderspiel, und das wissen die Herren ganz genau. Es geht ihnen einfach
darum, den Schwarzen Peter wieder dem Westen zurückzugeben, der ihn seinerseits an den Sicherheitsrat, sprich
Rußland und China weiterreicht.

Bei dieser Gelegenheit zeigt sich dann auch, was von den "revolutionären" Regimen Ägyptens und Tunesiens zu
halten ist: nämlich dass sie alles andere als revolutionär sind. An sich sind es ja gerade diese beiden Länder, die
noch am ehesten ein Interventionsrecht geltend machen könnten, und zwar unter Hinweis auf den notwendigen
Schutz ihrer Staatsbürger in Libyen und auf die sie überfordernde Flüchtlingswelle aus dem Nachbarland.

Nun stellt sich aber heraus, dass in Wahrheit in beiden Ländern die alten Regime trotz Abdankung der jeweiligen
Galionsfigur die Macht immer noch in Händen halten. Was für uns wie eine Revolution aussieht, ist der Versuch
der alten Macht, mit den diversen oppositionellen Gruppen zu einem neuen Arrangement zu gelangen. Ein
Interesse an einem Sturz Gaddafis haben sie offenbar nicht.

Ein solches Interesse scheinen aber auch ihre Völker nicht zu haben, deren revolutionärer Elan sich auf das je
eigene Land beschränkt. Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass sich Massen von freiwilligen Kämpfern nach Libyen
aufmachen würden, so wie sie in den achtziger Jahren nach Afghanistan gegangen sind. Mir ist auch nicht
bekannt, dass von Ägypten aus Waffenlieferungen über die Grenze zu den libyschen Revolutionären gelangen
würden - was umso erstaunlicher ist, als eben solche Waffenlieferungen über die deutlich schärfer bewachte
Grenze zum Gazastreifen offenbar kein Problem darstellen.

(Nebenbei gesagt ist diese Zurückhaltung ein starkes Indiz dafür, dass Islamisten beim libyschen Aufstand keine
prominente Rolle spielen; in dieselbe Richtung deutet die Tatsache, dass die islamistisch regierte Türkei in Gestalt
ihres Ministerpräsidenten, des weltweit verehrten Trägers des Gaddafi-Preises für Menschenrechte, eine
Intervention der NATO zugunsten der Aufständischen strikt ablehnt.)

Wir lernen daraus erstens, dass die innermuslimische Solidarität nur dann und nur so weit mobilisierbar ist, wie sie
sich gegen die "Ungläubigen" richtet; in jedem anderen Zusammenhang ist der eigene Stamm das Maß aller Dinge,
und werden schon die Angelegenheiten des Nachbarlandes mit Indifferenz behandelt; zweitens, dass es so etwas
wie eine "arabische Demokratiebewegung" nicht gibt, jedenfalls nicht in dem Sinne, dass Demokratie als
abstrakter Wert aufgefaßt würde. Was es gibt, sind Volksbewegungen, bestehend aus Menschen, die aus ganz
unterschiedlichen Gründen den jeweils eigenen Diktator loswerden wollen, ohne deshalb zu westlichen Liberalen
zu mutieren. Das ist kein Vorwurf gegen diese Völker, wohl aber einer gegen eine globalistische Propaganda, die
sie für sich vereinnahmen will.

Die Einzigen, die in den letzten Tagen und Wochen eine respektable Figur gemacht haben, sind die
Aufständischen selbst, die deswegen jetzt auf verlorenem Posten stehen. Niemand wird ihnen helfen, weil niemand
ein Interesse daran hat.

Quelle: http://korrektheiten.com/2011/03/15/die-libysche-tragoedie/
ePost: mkhberlin(A)hotmail.com

* * * * * *

Libyen: Immer mehr Greueltaten der "demokratischen" Rebellen.


17/04/2011 17:43:00

Zeugen berichten von Greueltaten der Rebellen. Aus Rache hinterlassen sie eine grausame Spur der Vernichtung. Wer
sich ihnen nicht anschließen will, wird ermordet. Zusätzlich bombardiert die Nato die ohnehin gequälte
Zivilbevölkerung. Auf den Dächern verschiedener Orte haben sich Scharfschützen der Aufständischen postiert und
schießen auf alles was sich bewegt.

Videos über mit Messern geköpfte Soldaten Gaddafis machen die Runde. Tote Gaddafi-Soldaten werden auf die
Strassen geworfen, geschändet und angezündet. Die Rebellen verschleppen Gaddafi-Treue an unbekannte Orte und
sollen dort Massenexekutionen durchführen und die Opfer anschließend in Massengräbern verscharren. Insgesamt soll
eine Liste von 8000 Personen, die zu Anhängern Gaddafis gehören, "abgearbeitet" werden.

Die grausamen Berichte decken sich mit Angaben von Zeugen aus Städten, in denen die Rebellen-Truppen bisher
gewütet haben. Die Häuser werden durchsucht, Regierungstreue verschleppt und an unbekannten Orten mißhandelt
und getötet. Gestern sollen Rebellen Streumunition auf Wohngebiete Misrata abgeschossen haben. Später behaupteten
sie, Gaddafis Truppen seien dafür verantwortlich. Die Munition, von der Fragmente gefunden wurden, wiesen als
Herkunftsland das Nato-Mitglied Spanien aus.

Jeder Ort wird von den Rebellen nach "Feinden der Revolution" durchsucht. Bürger die sich ihnen nicht anschließen
wollen, sollen die "revolutionäre Gerechtigkeit" zu spüren bekommen. "Wir wissen, wo sie sind, und wir werden sie
finden und töten", so ein Sprecher der Aufständischen.

Quelle: powermax(A)gmx.com

* * * * * *


Überlegungen zu Libyen und Gaddafi.


Von Beatrix Ullrich

Daß die Aufstände in Libyen eine andere Qualität haben als die in den Nachbarländern, ist nicht nur Michael Winkler,
sondern auch so manchem Journalisten aufgefallen. Da findet keine "Internetrevolution" statt, da läuft ein anderer
Film, hinter dem aber durchaus dieselben geopolitischen Puppenspieler ihre Fäden ziehen.

Was wird denn durch die Aufstände in Libyen bewirkt?

In Libyen haben sich vor Kriegsbeginn zahlreiche Gastarbeiter aufgehalten.

Schätzungen zufolge belief sich die Zahl der ausländischen Beschäftigten auf 1,7 Millionen, das wäre ein Viertel der
Bevölkerung Libyens, davon ca. 1 Million aus dem Nachbarland Ägypten. Ebenfalls stark vertreten sind die Chinesen.
"Nach Ägypten und Bangladesch hatten China, die Philippinen und Tunesien jeweils 30.000 Arbeiter nach Libyen
entsandt. Die Türkei stellte 25.000 Arbeiter. Es folgten Thailand (23.000), Indien (18.000) und die Ukraine (3000).
Die Ukraine war mit medizinischem Personal vertreten." (1) Die Chinesen sind in Libyen vor allem in der Bau- und
Ölindustrie tätig.

Ja, wo bleiben denn da die Interessen der USA? Und nun hauen die Gastarbeiter ab, was zu starken Verwerfungen in
der Wirtschaft Libyens führen dürfte.

Ein ganz wichtiger Punkt ist die Unterstützung Gaddafis bei der Verhinderung von afrikanischen Flüchtlingsströmen
nach Eurqpa. Die EU hat im Oktober 2010 ein Abkommen mit Libyen geschlossen, welches EU-Innenkommissarin
Cecilia Malmström als "Meilenstein im Kampf gegen illegale Einwanderung" bezeichnete. Über 50 Millionen Euro hat
Malmström Libyen für diese Dienste in Aussicht gestellt. Auf dem EU-Afrika-Gipfel am 29.11.2010 in Tripolis
forderte Gaddafi jedoch 5 Milliarden. "In seiner Eröffnungsrede sagte Gaddafi am Montag, Libyen werde seine
Bemühungen sofort einstellen, wenn es nicht technische und finanzielle Hilfe der EU erhalte. Dann werde der
'christliche, weiße' Kontinent 'schwarz' werden." (2)

Die völkische Zersetzung des "weißen Europas" ist ein Anliegen des US-Schattenregimes, denn in der Neuen
Weltordnung ist kein Platz für ethnisch reine Völker.

Weiters forderte Gaddafi "ein Verbot der beiden Organisationen (IWF und Weltbank). Zudem forderte er einen
ständigen Sitz für Afrika im UN-Sicherheitsrat. (Wohlgemerkt für Afrika, nicht für Libyen - KHH.) Andernfalls
würden die Afrikaner die Resolutionen der Vereinten Nationen nicht mehr befolgen."

In der auf Betreiben des französischen Präsidenten Sarkozy gegründeten Union für das Mittelmeer hat Libyen nur
einen Beobachterstatus und blieb auch dem Gipfeltreffen zur Gründung der Union in Paris im Juli 2008 fern.

Möglicherweise wurde er den Eine-Weltlern ein bißchen zu aufmüpfig.

Prof. Michel Chossudovsky, Verfasser des Buches "Global brutal - der entfesselte Welthandel, die Armut, der Krieg"
schrieb am 9.03.2011 für Kopp-News:

-
"Die USA und die NATO unterstützen einen bewaffneten Aufstand im Osten Libyens in der Absicht, ein 'Eingreifen
aus humanitären Gründen' zu rechtfertigen. - Hier geht es nicht um eine gewaltfreie Protestbewegung wie in Ägypten
oder Tunesien. Die Lage in Libyen ist grundsätzlich anders geartet. Der bewaffnete Aufstand im Osten Libyens wird
direkt von ausländischen Mächten unterstützt. Dabei ist von Bedeutung, daß die Aufständischen in Bengasi sofort die
rot-schwarz-grüne Flagge mit dem Halbmond und dem Stern hißten - die Flagge der Monarchie unter König Idris, die
die Herrschaft der früheren Kolonialmächte symbolisiert.

"Militärberater und Sondereinheiten der USA und der NATO befinden sich bereits vor Ort. Die Operation sollte
eigentlich mit den Protestbewegungen in den benachbarten arabischen Staaten zusammenfallen. Der Öffentlichkeit
sollte glauben gemacht werden, die Proteste hätten spontan von Tunesien und Ägypten auf Libyen übergegriffen....

"Die weiterreichenden strategischen Ziele, die der vorgeschlagenen Invasion zugrunde liegen, finden in der
Berichterstattung der Medien keine Erwähnung. Nach den Vorgaben einer doppelzüngigen Medienkampagne, in deren
Verlauf Nachrichten und Meldungen ohne Bezug auf die realen Ereignisse vor Ort gefälscht werden, ist ein Großteil
der internationalen 'veröffentlichten Meinung' auf eine unbedingte Unterstützung einer militärischen Einmischung aus
humanitären Erwägungen eingeschwenkt."
-

Während die meisten Medien sich über den bösen Diktator auslassen und jede noch so einseitige Aussage seiner
Gegner als "Fakt" abdrucken, gibt es einige Berichte darüber, daß es den Libyern eigentlich ganz gut ging - bisher.

Hier ein Auszug aus einem Deutschlandfunk-Interview vom 23.2. mit GEO-Redakteurin Riedle, die gerade aus Libyen
zurückkam.(3) Sie spricht über "Zuckerbrot und Peitsche" bei Gaddafi:

"Zur Peitsche sozusagen habe ich gerade schon was gesagt. Die Peitsche war dieser unglaubliche Repressionsapparat
mit diesen Spitzeln, mit dieser unglaublichen Spitzeldichte und mit drakonischen Strafen für alle, die irgendwie
ausgeschert sind. Zuckerbrot gab es natürlich aber auch, und das Zuckerbrot, das bestand darin, daß die Menschen
sehr viele, vergleichsweise viele Vergünstigungen gekriegt haben. Ich will es mal so beschreiben: In den
Nachbarländern, Tunesien und Ägypten etwa, herrschte ja eine extreme Armut teilweise. So was gibt es in Libyen
oder gab es bisher nicht. Es gab keine Bettler auf Libyens Straßen. Es gibt niemand, der nicht wirklich durchkommen
würde. Es gibt Leute, die sich natürlich am Existenzminimum bewegen,.... Supermärkte gibt es inzwischen. Gut
besuchte Restaurants gibt es auch. Das ist relativ neu. Das kann sich aber keiner leisten, der nicht irgendwie in einer
internationalen Firma arbeitet. Ich möchte vielleicht aber lieber noch mal dazu was sagen, was jetzt für die
Allgemeinbevölkerung die Zuwendungen bedeuten.... Das sind vor allem günstige Häuser, günstige
Grundnahrungsmittel, günstiges Benzin und Staatsjobs, die keiner braucht und wo man auch nicht unbedingt arbeiten
muß, aber wo man sozusagen einen Minimumlohn dafür kriegt."

Selbst die verlogene Weltnetz-Enzyklopädie Wikipedia berichtet über Libyens Sozialwesen:

"Libyen hat eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen des afrikanischen Kontinents. Die Sozialversicherung der
Einwohner umfaßt die kostenlose medizinische Versorgung, sowie Witwen-, Waisen- und Altersrenten. Allgemeine
Schulpflicht bei kostenlosem Unterricht besteht für Sechs- bis Fünfzehnjährige. Die Analphabetenrate liegt trotzdem
bei Frauen noch bei 29 % und bei Männern bei 8 %. Universitäten gibt es in Tripolis, Bengasi und Sabha."

Es gibt noch einige merkwürdige Berichte über Gaddafi, deren Einordnung in das derzeitige Gesamtbild schwerfallt.
Einer, unter dem Titel "Zuflucht in Israel - Gaddafi und die Möglichkeit der Alijah" stammt von der Nachrichtenseite
www.israelheute.com.

"Der israelische TV-Sender "Channel 2" hatte im vergangenen Jahr zwei israelische Frauen interviewt, die behaupten,
entfernte Verwandte von Gaddafi zu sein. Die ältere der beiden, Guita Brown, sagte, sie sei seine Cousine zweiten
Grades (die Großmutter von Guita Brown war angeblich die Schwester von Gaddafis Großmutter). Die jüngere der
Frauen, Rahel Saada, ist die Enkelin Guitas. Gaddafis Großmutter soll Jüdin gewesen sein und war auch mit einem
Juden verheiratet, erzählten die Frauen im Interview. Ihr Ehemann behandelte sie jedoch schlecht, woraufhin Gaddafis
Großmutter ihren Mann verließ und einen muslimischen Scheich heiratete. Deren Kind war demzufolge die Mutter
von Muammar Gaddafi. Obwohl Gaddafis Großmutter zum Islam übertrat, als sie ihren muslimischen Mann heiratete,
gilt sie gemäß jüdischem Gesetz ethnisch noch immer als Jüdin. "Also heißt das", staunte der Reporter, der das
Interview führte, "daß Gaddafi nicht nur jüdische Verwandte hat, sondern jüdisch ist!"

Ein anderer Bericht kommt von der Seite www.polskaweb.eu, der behauptet:

"Der libysche Staatschef Muammar al Gaddafi vereinigt in sich beide Volksstämme (Anm.: gemeint sind
Aschkenasen/Khasaren und Sepharden), denn sein Vater war russischer Jude adliger Abstammung (mit falschem
Namen im französischem Paß) und seine Mutter libysche Jüdin aus der Monarchen-Dynastie Idris I. Man hatte sich in
Großbritannien verkuppeln lassen, wo später auch Produkt Muammar zum "Revolutionsführer" durch den britischen
Geheimdienst ausgebildet werden sollte. Gaddafi ist also nach jüdischem Glauben Volljude, wie schon u.a. seine
Revolutionärskollegen Fidel Castro, Hugo Chavez, die Ajatollah-Bande, Irans Staatspräsident Mahmud
Ahmadinedschad und ein weiteres Dutzend derartiger Gestalten aus Osteuropa. Obwohl er also wohlweislich zum
jüdischen Volk gehört, wettert Gaddafi seit eh und je gegen die 'mörderischen Zionisten' in Washington, Jerusalem
und anderswo."

Wenn man diese Gedanken zum Thema "Juden unter falscher Flagge" konsequent weiterverfolgt, so möchte manch
einer resignieren ob des bereits erreichten Zustands. Polskaweb verbreitet ohnehin den Eindruck, daß sich die in den
angeblich gefälschten "Protokollen" beschriebene "Weltherrschaft der Juden" bereits verwirklicht hat. So schrieben sie
im Zusammenhang mit dem Absturz der polnischen Maschine 2010 mit dem Präsidenten an Bord:

"Hinter dem Coup stecken also globale Interessen einer weltweit agierenden Mafia, die nach Überzeugung von
'Polskaweb' aus einigen Hundertausend Kryptojuden besteht, die auch hinter betrügerischen Impfaktionen,
Bankbetrügereien, Staatsbankrotten und zahllosen anderen volksschädlichen Aktionen zu vermuten sind. Wir schätzen
daß es weltweit über 300 Millionen Juden gibt, die meisten hiervon in Europa."

Sollte die weltweite Politik nur ein Schauspiel sein, ausgeführt von Schauspielern gleicher Abstammung/Religion, die
über alle Länder verteilt als angebliche Vertreter jeweiliger nationaler Interessen auftreten? Ja, wenn das wirklich so
sein sollte, dann hat dies so weitreichende Auswirkungen auf die Betrachtung aller politischen Ereignisse der letzten
100 Jahre, daß der Rahmen dieses Artikels zu klein ist, um darauf weiter einzugehen.

Allerdings können die Betreiber von "Polskaweb" auch Teil eines Spieles sein, in welchem versucht wird, die Macht
gewisser Kreise als erheblich größer darzustellen, als sie in Wirklichkeit ist! Dies soll dann bei den Lesern ein
Ohnmachtgefühl erzeugen, das davon abhalten soll, sich mit der eigenen Gestaltung der Wirklichkeit zu befassen.

Jedenfalls möchten wir unsere Leser auffordern, ALLE Nachrichten sehr kritisch zu begutachten - auch die Artikel in
diesem Heft, die sich mit globalen Ereignissen befassen und deren Autoren vor der Verarbeitung von Falschmeldungen
auch nicht gefeit sind! Mit dem Heft "Der freie Mensch" sollen ja ohnehin keine geistigen Fertiggerichte ausgeteilt
werden, sondern es soll vor allem das "politische Denken" vermittelt und geschult werden, das Denken von der Ebene
aus, auf der Politik geplant wird, bevor wir die Folgen zu spüren bekommen.

* * *

Jüdische Zensur in Dänemark (und wie steht's damit in der BRD?)

"Herbert Pundik, Ex-Chefredakteur der dänischen Tageszeitung "Politiken", gab zu, 20 Jahre auf seinen Reisen
gleichzeitig für Israel spioniert zu haben. Jeder Artikel und jedes Interview habe er vor Veröffentlichung den
zuständigen israelischen Stellen zugänglich gemacht. Auch zu der Zeit, als er, Pundik, für den staatlichen Rundfunk in
Dänemark tätig war, habe er jede Meldung zuvor dem israelischen Staat zukommen lassen. Töger Seidenfaden,
Nachfolger Pundiks als Chefredakteur von "Politiken", ebenfalls Jude, meinte, er habe Verständnis für das Verhalten
von Pundik." PHI 19.8.2010

(1) FAZ.net 11.03.2011 "Gastarbeiter fliehen aus Libyen"
(2) FAZ.net 30.11.2010 "Gaddafi: Fünf Milliarden, oder Europa wird schwarz"
(3) Gefunden bei www.medienanalyse-international.de
über
http://juergenelsaesser.wordpress.com

*

Quelle: Der freie Mensch, 3-4 / 2011. ePost: info(A)wk-institut.de

* * * * * *

Seitenbetreiber: Ich kann den Wahrheitsgehalt der einzelnen Texte nicht überprüfen. Die Texte werden veröffentlicht
als Gegengewicht zur westlichen Hetzpresse, damit die Leserschaft Gelegenheit hat, auch die andere Seite der
Medaille kennenzulernen. - Was die Problematik der Judenschaft betrifft, wie z.B. im Falle Gaddafi, kann ich nur
sagen, daß es in der Judenheit durchaus unterschiedliche "Vereine" gibt, mit eben auch unterschiedlichen, ja
möglicherweise mit gegensätzlichen Zielen. Religiöse Fundamentalisten stehen vielleicht in Gegnerschaft
zum Zionismus. Erstere erwarten den Messias zu ihrer Erlösung, letztere besorgen das Geschäft der
Konsolidierung und Ausbreitung Israel und gewiß sind sie auch Teil des Antriebs zur Weltherrschaft. Dem steht Prof.
Israel Shahaks Buch "Jüdische Geschichte, Jüdische Religion - Der Einfluß von 3000 Jahren." (*) wieder
einigermaßen entgegen. Der behauptet, daß der "weltliche Staat Israel durch religiöse Orthodoxien von gehässiger und
potentiell totbringender Natur umgestaltet worden ist," und "...daß die Wurzeln des jüdischen Chauvinismus und
religiösen Fanatismus verstanden werden müssen, bevor es zu spät ist." Der Jude Shahak will sagen, daß der Wille zur
Ausbreitung Israels in den biblischen Grenzen ungebrochen ist, d.h. praktisch Nahost fast vollständig zu annektieren.
Karl-Heinz Heubaum
(*) = Das Buch "Israel Shahak: Jüdische Geschichte, Jüdische Religion,
ISBN-Nr. 3-926328-25-8, beim Lühe Verlag, Postf.1249, D-24390 Süderbrarup.
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Abgeschlossen am 19. April 2011.
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